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Projektraum und Zielsetzung
in der Region Hannover
© Text und Abbildungen: Uwe Manzke
Unsere Zielsetzung ist die Wiederherstellung von Laubfroschlebensräumen anhand eines
Kleingewässer - Schutz- und Entwicklungs- Programmes in der
Region Hannover. Der vorläufige Bezugsraum liegt innerhalb der Grenzen der Region
Hannover. Die Schwerpunkte unserer Schutzbemühungen beziehen
sich auf die noch vorhandenen Laubfroschpopulationen und
Lebensräume, insbesondere im Norden von Hannover. Zugleich
erwägen wir die Etablierung von Inselvorkommen in geeigneten
Teilbereichen der südlich von Hannover gelegenen Börde-
und Hügellandschaften.
Langfristig planen wir die Wiederherstellung eines geschlossenen
Laubfrosch-Vorkommens, von der Leineniederung im Nordwesten
über die Wedemark, Garbsen, Stöcken, Langenhagen,
Isernhagen bis nach Burgwedel und in umgekehrter Richtung von Uetze
im Nordosten über Hänigsen, das Burgdorfer Holz,
Burgdorf, Ahltener Wald, Beinhorn bis nach Oldhorst, Isernhagen und
Burgwedel. Wir sind uns bewußt, daß aufgrund der
bestehenden Autobahnen ein wirklich geschlossener Verbund kaum
wiederherzustellen ist. Entsprechend grenzen wir den Projektraum in
Teilräume ab, die im Wesentlichen von den einzelnen NABU
Gruppen und den örtlichen Partnern betreut werden sollen.
Zunächst wollen wir in den aktuellen Laubfroschgebieten alle
vorhandenen Kleingewäs-
ser und potenziellen Sommer-
lebensräume erfassen (zum größten Teil
abgeschlossen) und Vorschläge für Pflege- und
Entwicklungsmaßnahmen er-
arbeiten, die zu einer möglichst
zeitnahen Umsetzung führen sollen. Parallel dazu, suchen wir
bereits in der Anfangsphase mögliche Standorte für
Gewässeranlagen, insbeson- dere zur Schaffung eines
Gewässer-Verbundsystems, dessen Errichtung und
Wiederherstellung unser Ziel für die nächsten 10 Jahre
ist.
Der Laubfrosch ist in der Lage neue, beziehungsweise alte und
mittlerweile verwaiste Lebensräume durch eigenständige
Anwanderungen wieder zu besiedeln. Voraussetzung ist die
Wiederherstellung geeigneter Biotope. Daher wollen wir, von einigen
Ausnahmen abgesehen, vorerst keine Wiederansiedlungen oder
Bestandsstärkungen durch Aussetzungen vornehmen (nur mit
behördlichen Genehmigungen und entsprechender
wissenschaftlicher Begleitung). Vor wilden und eigenmächtigen
Aussetzungen möchten wir ausdrücklich warnen ! In den
meisten Fällen sind diese Tiere dem Tod geweiht, auch
können solche Aktivitäten zu einer Gefährdung des
Gesamtprojektes führen.
Neben diesen unmittelbaren Arten- und Landschaftsschutz-Zielen,
wollen wir in Zusammenarbeit mit den verschiedensten
Interessengruppen von Grundstückseigentümern, Landwirten
und weiteren Nutzern, über Jagdgenossenschaften,
Naturschützern, Anwohnern, Verbänden und anderen, bis hin
zu den Kommunen und der Region, zum gemeinsamen Erhalt unserer
einmaligen heimischen Fauna und Flora beitragen.
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aktiv: bei der Durchführung von Pflegemaßnahmen und
Bestandskontrollen
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mit einer sachgebundenen Spende
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durch eine Gewässerpatenschaft
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durch die Bereitstellung von Grundstücken für
Gewässeranlagen (nicht in Ortschaften und unmittelbaren
Ortsrandlagen)
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durch die Bereitstellung von Geräten und
Gerätschaften
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durch Ihr Wissen, Beratung und Teilnahme bei planungsrelevanten
Vorgängen
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durch die Verbreitung der Projektidee: sprechen Sie mit Ihren
Freunden und Bekannten über unser gemeinsames Projekt
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und vieles Weitere.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Biologie des Laubfrosches im Jahresgang
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