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Gefährdungsursachen von Laubfroschvorkommen
© Text und Abbildungen: Uwe Manzke
Die Rückgangsursachen für
die meisten Tier- und Pflanzenarten hängen unmittelbar mit
unseren menschlichen Aktivitäten zusammen. Im Falle der
Amphibien, und besonders gilt dies für den Laubfrosch, sind in
erster Linie zu nennen:
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sowie stellenweise und zeitweilig mit
erheblichen Bestandseinbußen verbunden, auch
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die unmittelbare Tötung durch Straßenverkehr,
mineralische Düngung (Kalkammonsalpeter, Phosphorkali, u.a.) (vgl. Dünger und Amphibien),
Biozideinsatz
(vgl. Round Up tötet Amphibien)
, Mahd
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direkte Verfolgung und Entnahme von Amphibien.
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Abb.
Ehemaliger Riethpohl in
Godshorn, bis vor mind. 200 Jahren ein Schlatt von über 2 ha
Größe.
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Eine Vernichtung und/oder Entwertung
der Laichgewässer wird verursacht durch:
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unmittelbare Verfüllung
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Entwässerunsmaßnahmen/Drainage und Absenkung des
Grundwasserspiegels
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unbeabsichtigtes Trockenlegen
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Ausbau und Vertiefung
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standortfremder und künstlicher Fischbesatz
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Einträge von Düngestoffen, Überdüngung
(Eutrophierung) und Verlandung
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Anpflanzungen von Gehölzen im Uferbereich
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Beschattung und Zuwachsen durch zunehmenden Gehölz- und
Röhrichtsaum
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Einträge von Bioziden (stören v.a. den
Hormonhaushalt)
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direktes Einschwemmen von Silage oder Jauche
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Überdüngung und Vertritt durch zu hohen Vieh- bzw.
Pferde-Bestand (hier auch: direkte Belastungen durch Kot- und Urin-Einträge)
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Umbruch des angrenzenden Grünlandes zu Ackerland
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Fischbesatz
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