Kontakt
Spenden
Seitenübersicht
Links
Impressum
 

 

Projektpartner  

pic

Ein König sucht sein Reich
Projektpartner  
AmphibianArk 2008 Year of the Frog
amphibian ark -
2008 Year of the Frog
NABU Regionalverband Hannover

pic

Internetseiten des Regionalverbandes

 

Treten Sie ein
für Mensch und Natur

Button Frau im Gras

Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe.

Ein König sucht sein Reich -
Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt des NABU  

Ein König sucht sein Reich in der Region Hannover > Der Laubfrosch

Der Laubfrosch | Biologie im Jahresgang | Winterruhe | Fortpflanzung | Entwicklung | Sommeraktivitäten
 

Biologie des Laubfrosches im Jahresgang
© Text und Abbildungen: Uwe Manzke

Winterruhe

D

J

F

M

 

A

M

J

J

A

S

O

N

D

 

Laubfrösche halten eine Winterruhe. Die Winterruhe, die von Anfang Oktober bis zum Februar/März des Folgejahres reicht, verbringen die Laubfrösche in frostsicheren unterirdischen Unterschlupfen, oft in Wäldern und Hecken. In besonders kalten Wintern können Laubfrösche und viele andere Amphibienarten erfrieren. So wurde in vielen Gegenden Deutschlands beobachtet, daß nach dem strengen und langen Winter 1995/96 die Rufgruppen vieler Amphibienarten und der Laubfrösche wesentlich kleiner waren, als in den Vorjahren.

Fortpflanzung

D

J

F

M

A

 

M

J

 

J

A

S

O

N

D

 

Nach der Winterruhe wandern die Laubfrösche an die Laichgewässer, zum Teil bereits ab Februar/März. Ende April bis Anfang Mai haben sich die meisten Tiere an den Rufgewässern eingefunden. Ab ca. 21.45 Uhr MESZ beginnen dann die Männchen mit ihren sehr lauten Froschkonzerten. Bei Luft- und Wasser-Temperaturen unter 8°C rufen die Männchen nicht. Je nach Gewässerangebot suchen die Männchen in einer Saison auch verschiedene Gewässer auf, wobei zum Höhepunkt der Laichzeit die traditionellen Laichgewässer die größten Rufgruppen beherbergen.

Bereits einjährige Laubfroschmännchen sind rufaktiv, diese fallen durch ihr noch nicht so ausgeprägtes Quaken und die geringere Körpergröße auf. Ab ca. 23.00 Uhr MESZ finden sich dann in den Gewässern die ersten Klammerpaare (Amplexus- Paare). Die Weibchen suchen sich ihre Männchen gezielt aus, manchmal werden sie aber bei ihrer Anwanderung an die rufstarken und attraktiven Männchen von anderen Männchen abgefangen. Diese sogenannten Satellitenmännchen rufen zumeist nicht und halten sich versteckt in der Nähe der dominanteren Männchen auf. Gegen Mitternacht werden die ersten Laichballen abgesetzt, wobei diese oft an Wasservegetation angeheftet werden.

Ein Weibchen laicht zumeist nur in einer Nacht ab und legt mehrere kleine Laichballen. Die Männchen verbringen mehrere Wochen mit den Fort- pflanzungsaktivitäten, die sie mit anderen Lebensweisen, wie aktivem Beutefang und ausgiebigen Sonnenbädern verknüpfen. Tagsüber halten sich die Männchen zum einen in unmittelbarer Gewässernähe in Binsen- und Grasbulten und zum anderen auch in entfernteren Gebüschen auf. Manche Tiere wandern täglich zwischen ihren Sonnplätzen in den Gebüschen und ihrem Rufplatz am Gewässer hin und her. Viele Männchen besetzen Reviere, die sie in jeder Nacht erneut aufsuchen und verteidigen. Interessant ist, daß diese Rufplätze auch bei zurückweichendem Wasserstand beibehalten werden - die Männchen rufen dann "an Land". Im Anschluß an die Fortpflanzungsaktivitäten wandern die Tiere in die Sommerlebensräume ab. Diese können im unmittelbaren Gewässerumfeld, aber auch weitab der Gewässer liegen.

Entwicklung 



 


Der Laubfrosch
  pic
   

Warum der Laubfrosch ?

Laubfroschkonzert

Steckbrief des Laubfrosches

Zielsetzung

Biologie des Laubfrosches im Jahresgang

Laubfroschlebensräume

Vorkommen des Laubfrosches in der Region Hannover

Gefährdung

Grundsätze: Entwicklungs- und Schutzmaßnahmen

Kleingewässerpflege

Literaturtipps zum Laubfrosch (Auswahl)

Die Amphibien
  Moorfroschmännchen © B. Scheel
  in der Region Hannover
Tiere und Pflanzen
  pic
  der Kleingewässer
Umweltforum
 
  Schulbiologiezentrum Hannover

 

 

 

 

Aktuelles
Die Projektidee
Der Laubfrosch
Weitere Amphibien
Weitere Tiere und Pflanzen
Termine
LFA Feldherpetologie
SBZ-Umweltforum
Quiz (Kinder)
Überraschung
PDF-Dateien (Pressespiegel)
Projektpartner
Sponsoren