 |

| |
Aktuelles - Archiv 2006
|
|

 |
| |
Aktuelles
© Text: Uwe Manzke
Dezember 2006
Der November war ungewöhnlich warm und sonnig. In der Region Hannover gab es nur vier Frostnächte, durchschnittlich sind es acht im November. Noch am 30. November konnte ich eine Wespe, sehr wahrscheinlich Paravespula rufa im Freien beobachten.
Mittlerweile haben wir auch eine Rückinformation zu unserer Bewerbung für den
"muna-Wettbewerb 2006" von der DBU und dem ZDF. Unser Projekt kam in die Endausscheidung der dafür nominierten 25 Projekte. Leider waren wir dann unter den diesjährigen Preisträgern nicht mehr dabei. - Dennoch, ein "König" ist unter den diesjährigen Preisträgern, es ist der König der Lüfte, der Uhu. Mehr zu diesem Artenschutz-Projekt unter www.egeeulen.de.
Seit dem 01. Oktober finden wieder Pflege- und Biotopmanagement-Maßnahmen statt. Wir sind für jede Hilfe und Hilfestellung dankbar. Bitte informieren Sie sich über die einzelnen Termine und Projekte hier: Termine.
------------------
Literaturtipp:
"Amphibien und Reptilien im Schaumburger Land und am Steinhuder Meer"
von Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt
Das Buch ist aus der jahrelangen ehrenamtlichen Feldarbeit der Autoren Holger Buschmann, Bruno Scheel & Thomas Brandt hervorgegangen.
Es stellt alle heimischen Amphibien- und Reptilienarten in anschaulicher Weise vor und gibt auf 184 Farbseiten ausführliche Informationen zu deren Aussehen, Lebensräumen, Verbreitung sowie Gefährdung und Schutz. Das Buch ist allgemeinverständlich geschrieben und wird sowohl dem Laien als auch dem Fachmann als reiche Informationsquelle dienen. Obwohl der Schwerpunkt auf dem Landkreis Schaumburg und dem Steinhuder Meer liegt, hat das Buch auch weit über diese Grenzen hinaus Bedeutung.
Ab dem 15. Dezember ist das Buch im Handel oder direkt beim
Verlag erhältlich; ISBN-10: 3-9810058-2-1 oder ab 2007 ISBN-13: 978-3-9810058-2-0 .
Am 15. Dezember wird das Buch in Stadthagen vorgestellt, die Einladung finden Sie hier:
292 KB .
Ich wünsche Ihnen und Euch geruhsame Feiertage sowie einen "Guten Rutsch" ins neue Jahr !
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
November 2006
Auch der Oktober schlägt alle Rekorde. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist er einer der wärmsten in Deutschland.
Bereits im letzten Jahr überstrahlte der sonnige Oktober den regenreichen August ... .
So konnten am Samstag, den 21. Oktober die Teilnehmer der von Förster Hr. Deppe geführten Exkursion des NABU Langenhagen in den "LÖWE-Wald" (= Langfristige Ökologische Wald-Entwicklung) des Kananoher Forstes in Langenhagen an mehreren Stellen die Herbstrufe des Laubfrosches hören. Die Tiere (über 10 Ex.) riefen aus kleineren besonnten Lichtungen mitten im überwiegend mit Laubbäumen bestandenen Hochwald.
Eine schöne und interessante Beobachtung, zeigt sie doch, daß die Tiere den Sommer anscheinend in den Baumkronen verbracht haben und sich nun zur Überwinterung im Boden des Hochwaldes zurückziehen. Diese Beobachtung kann möglicherweise auch das Auffinden von Laubfröschen an neuen Standorten erklären. Die Tiere können bei einem geschlossenen Kronendach von Laubwäldern sehr wahrscheinlich dort oben umfangreiche Wanderbewegungen vornehmen. Die Rufplätze der Laubfrösche lagen weitab (± 1 km) der Fortpflanzungsgewässer!
------------------
Seit dem 01. Oktober finden wieder Pflege- und Biotopmanagement-Maßnahmen statt. Wir sind für jede Hilfe und Hilfestellung dankbar. Bitte informieren Sie sich über die einzelnen Termine und Projekte hier: Termine.
------------------
Literaturtipp: HVV Jubiläumsausgabe erschienen
Mitgliedermagazin "HVV-Info": Sonderheft zum 125-jährigen Jubiläum !
Anlässlich seines 125. Vereins-Geburtstags hat der NABU Hannover / HVV eine Sonder- ausgabe seines Mitgliedermagazins "HVV-Info" herausgegeben.
Auf 96 durchgehend farbig und reich illustrierten Seiten werden nicht nur ornithologische Beiträge angeboten, sondern eine bunte Mischung weiterer Themenschwerpunkte des Naturschutzes, z.B. über die erstaunliche und einzigartige, aber meist auch hochbedrohte und daher unbedingt schützenswerte Pflanzenwelt Hannovers. Oder über unsere faszinierenden Libellen, Fledermäuse und Amphibien (unser Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt und alle Arten der Region Hannover in Text und Bild), von denen ebenfalls viele in ihrem Bestand bedroht sind und dringend unseres Schutzes bedürfen!
Leseproben und Bestellformular auf den Seiten des HVV:
http://www.nabu-hannover.de/aktuell.html#kap2.
------------------
Für die RANA 8 (2007) (vgl. RANA 7)
haben wir mittlerweile viele Beiträge aus Niedersachsen erhalten - weiter so.
Allerdings haben wir noch keine Rückmeldung bezüglich
des Terminkalenders zu Veranstaltungen und Exkursionen für den Veranstaltungskalender 2007. Wir wissen, die Planungen hierfür sind längst noch nicht abgeschlossen, teilen Sie uns bitte dennoch die feststehenden Termine mit.
Bitte wenden Sie sich an:
Uwe Manzke E-Mail: laubfrosch-hannover(at)gmx.de; .
oder
Dr. Holger Buschmann E-Mail: holger.buschmann(at)bio.uni-goettingen.de; Tel. 0551 - 39 57 38.
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Oktober 2006
Bereits nach nur zehn Tagen hatte der September den August überholt - gemeint ist die Sonnenscheindauer. Nun denn, der August war verregnet, der September strahlte in vollem Glanz.
Am 10. September stellten wir unser Projekt auf dem diesjährigen
Umweltforum des Schulbiologiezentrums Hannover vor.
Am 30. September verfolgten wir die Ehrung des ehrenamtlichen Engagements der diesjährigen zehn Preisträger "unbezahlbar und freiwillig" des Landes Niedersachsen sowie der VGH und den niedersächsischen Sparkassen im Forum der Sparkasse im Schiffgraben, Hannover. Leider war unser Projekt eines von 590, das dieses Jahr nicht namentlich geehrt wurde.
Seit dem 01. Oktober finden wieder Pflege- und Biotopmanagement-Maßnahmen statt. Wir sind für jede Hilfe und Hilfestellung dankbar. Bitte informieren Sie sich über die einzelnen Termine und Projekte hier: Termine.
Für die Ausgabe der RANA 8 (2007) (vgl. RANA 7) nehmen wir noch weitere Beiträge aus Niedersachsen und Bremen an. Möglich sind Beiträge über Projekte und Aktionen vor Ort, Schulprojekte, besondere Beobachtungen, Tipps und Tricks, Examensarbeiten, Buchvorstellungen, Rezensionen und weitere mitteilungswerte Sachverhalte aus den Bereichen der Herpetologie und der Ichthyologie.
Gerne nehmen wir auch Termine zu Veranstaltungen und Exkursionen für den Veranstaltungskalender 2007 auf.
Bitte wenden Sie sich an:
Uwe Manzke E-Mail:
laubfrosch-hannover(at)gmx.de; .
oder
Dr. Holger Buschmann E-Mail:
holger.buschmann(at)bio.uni-goettingen.de; Tel. 0551 - 39 57 38.
------------------
! Bitte um Mitarbeit !
Fragebogen Knoblauchkröte
Die Knoblauchkröte ist in vielen Regionen Mitteleuropas stark im Rückgang begriffen. Gründe dafür sind z.B. Auswirkungen landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmaßnahmen.
Der Fragebogen wurde von der Französischen Gesellschaft "NEOMYS" entwickelt. Sie ist im Naturschutz im Nord-Osten von Frankreich tätig. NEOMYS arbeitet seit 3 Jahren am Schutz einer der letzten französischen Populationen der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus). Die Hauptaktivitäten sind die Anlage von Laichgewässern und das Management der Landhabitate.
Der Fragebogen wurde entwickelt, um den Kenntnisstand in den unterschiedlichen Vorkommensgebieten zu erweitern und einen möglichst europaweiten Überblick zu erhalten.
Da die Knoblauchkröte auch in Deutschland und Österreich weit verbreitet und in einigen Bundesländern zunehmend gefährdet ist, wurde der Fragebogen übersetzt und soll möglichst weit verbreitet werden. Die Ergebnisse könnten die Grundlage bilden, um Schutzmaßnahmen und weitergehende Untersuchungen auf europäischer Ebene zu beginnen bzw. zu präzisieren.
Der NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie sammelt die Antworten für Deutschland und leitet die Ergebnisse an NEOMYS weiter. Alle Teilnehmer an der Fragebogenaktion erhalten eine Zusammenstellung der Ergebnisse.
Weiterhin dient der Fragebogen der fachlichen Vorbereitung der Knoblauchkrötentagung, die im November 2007 in Berlin stattfinden wird.
Der Fragebogen hat drei Seiten. Die erste Seite heißt "Lokalisierung" und enthält Angaben zum beschriebenen Vorkommen. Die zweite Seite heißt "Fragebogen" und ist der wichtigste Teil. Sie enthält Fragen zu den Ursachen des Rückgangs der Knoblauchkröte. Die Dritte Seite heißt "Habitat" und enthält ergänzende Informationen (muss nicht unbedingt ausgefüllt werden, viele Habitattypen treffen für Deutschland auch nicht zu). Sie enthält mehr Informationen zum Landhabitat und soll die Interpretation der zweiten Seite unterstützen.
Das Prinzip der Beantwortung sehr einfach:
In die roten (links) und grünen (rechts) Felder sind die Zahlen 0, 1, 2 oder 3 entsprechend der verschiedenen Optionen, die in den gelben Tabellen am Seitenanfang vorgegeben werden einzutragen. Kann die Frage nicht detailliert beantwortet werden, sollte versucht werden, wenigstens die allgemeineren Antworten im linken (roten) Feld auszufüllen. Es können auch Details angegeben werden. Die Beispiele (in blau) dienen dem Verständnis der Fragen und geben Beispiele für die Details. Es können auch andere Gründe genannt werden als in den Beispielen, diese sollten jedoch beschrieben werden. Es kann auch je ein Fragebogen für jedes Vorkommen ausgefüllt werden.
Der Fragebogen kann als Excel-Datei unter:
www.amphibienschutz.de/tagungen/tagung_knkr.htm
heruntergeladen werden.
Für die Beantwortung des Fragebogens bedankt sich Andeas KRONE (Bundefachausschuss Feldherpetologie) auch im Namen von Jean Christophe KOENIG und Adine GUNEY (NEOMYS) sowie Wilbert BOSMAN (Stichting RAVON).
Fragen und Anregungen sowie ausgefüllte Fragebögen können gerichtet/gesendet werden an:
Andreas Krone
Birkenallee 14
16359 Biesenthal
E-mail: webmaster@amphibienschutz.de
------------------
Wir möchten weiterhin auf den Hilferuf der Initiative zum Erhalt der Lacomaer Teichlandschaft hinweisen !
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
September 2006
Einen Temperatursturz gab es vom heißen Juli zum regnerisch kühlen August. Der August war seit über 40 Jahren der sonnenscheinärmste August. Dennoch tat der Regen nach dem trockenheißen "Jahrhundertsommer" (in diesem Jahrhundert bereits der zweite ...) gut.
------------------
Literaturtipp:
Geschützte Arten in Planungs- und Zulassungsverfahren erschienen !
Der besondere Artenschutz wird derzeit in Planungs- und Zulassungsverfahren in der Regel nicht ausreichend berücksichtigt. Das Mitte 2006 neu erschienene Buch vermittelt die Grundlagen und zeigt praxisorientierte Lösungswege für eine wirksame Beachtung des besonderen Artenschutzes auf. Es wendet sich fachübergreifend vor allem an Behörden, Vorhabens- und Planungsträger sowie Büros. Es bildet für diese eine fundierte Unterstützung, um die einzelnen Anforderungen des besonderen Artenschutzes sachgerecht und mit angemessenem Aufwand umsetzen zu können.
Jürgen Trautner, Kirsten Kockelke, Heiner Lambrecht, Johannes Mayer (2006): Geschützte Arten in Planungs- und Zulassungsverfahren, Books on Demand GmbH, Norderstedt, 234 S., Paperback, 32,80 € ISBN 3-8334-4804-0 .
Mehr unter:
http://www.geschuetzte-arten.de/ Arbeitsgruppe Tierökologie und Planung.
http://www.bod.de/index.php?id=296&auto_id=13198 BoD - Books on Demand.
------------------
Wir möchten weiterhin auf den Hilferuf der Initiative zum Erhalt der Lacomaer Teichlandschaft hinweisen !
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
August 2006
Der außergewöhnlich heiße Juli 2006 hat dem Nachwuchs des wärmeliebenden Laubfrosches gut getan. Bereits jetzt sind viele Jungtiere drei cm groß oder sogar noch größer !
Bitte beachten Sie den folgenden Hilferuf der vom ZDF und der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) ausgezeichneten Initiative zum Erhalt der Lacomaer Teichlandschaft:
Online-Protest für den Erhalt der Lacomaer Teichlandschaft !
Der Energiekonzern Vattenfall Europe will im Südosten Brandenburgs die
Lacomaer Teichlandschaft zerstören, um den kleinsten ostdeutschen
Braunkohletagebau Cottbus-Nord im letzten Teilstück noch wenige Jahre
weiter zu betreiben.
Das Schutzgebiet von europäischer Bedeutung gehört mit über 170 Rote Liste Arten zu den ökologisch wertvollsten Landschaften der Region. Die dort lebenden Populationen von Rotbauchunke
und Laubfrosch gehören zu den größten in Brandenburg.
Dennoch will Vattenfall noch in diesem Sommer mit dessen Zerstörung beginnen. Die
Abbaggerung der Teichlandschaft ist weder energiewirtschaftlich notwendig noch ökologisch vertretbar. Sie dient nur der Profitmaximierung von Vattenfall.
Ausführliche Informationen zur Sachlage finden Sie als PDF 350 KB unter:
www.lacoma.info/onlineprotest/LacomaDetailinfo200603.pdf .
Mit einer breiten öffentlichen Unterstützung soll ein Umlenken bei
Vattenfall erreicht werden. Dafür wird Ihre Unterstützung benötigt!
Wir bitten Sie daher, einen Online-Protest zu unterzeichnen!
Den Online-Protest finden Sie unter:
www.lacoma.info/onlineprotest.htm .
Fernsehtipp:
-
Im NDR 3 - Fernsehen "Hallo Niedersachsen" wird
am Samstag, den 26. August zwischen 19:30 - 20:00 h, ein Film-Beitrag über Kreuzkröten "Leben zwischen Wasser und Wüste" ausgestrahlt (Wiederholung am Sonntag, 27. August ab 11:00 h).
Am Beitrag mitgewirkt hat unser Projektpartner in Niedersachsen, der NABU Kreisverband Schaumburg.
Mehr unter : Hallo Niedersachsen "Leben zwischen Wasser und Wüste".
-
Am Dienstag, den 01. August (Wiederholung am Mittwoch, 02. August ab 11:00 h) wird im NDR 3 - Fernsehen "Hallo Niedersachsen", zwischen 19:30 - 20:00 h, ein Film-Beitrag über die genetischen Untersuchungen der letzten Laubfroschpopulationen in der Region Hannover im Zusammenhang unseres Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojektes "Ein König sucht sein Reich" ausgestrahlt.
Am Beitrag mitgewirkt haben Astrid Krug, Prof. Dr. Heike Pröhl und Dipl.-Biologe Uwe Manzke. Die Untersuchungen wurden am Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) von Astrid Krug in ihrer Diplom-Arbeit durchgeführt.
Mehr unter : Hallo Niedersachsen "Ein König bekommt sein Reich zurück".
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Juli 2006
Nachdem der Mai mit niedrigen Temperaturen aufwartete, startete der Juni umso wärmer und die Laubfrösche riefen bis Mitte Juni, auch wurden noch Laichballen abgesetzt.
Bereits Ende Juni konnte ich die ersten jungen Laubfrösche an einigen Gewässern beobachten. Die Kälte im Mai scheinen die Kaulquappen daher gut überstanden zu haben!
Am Wochenende vom 16. - 18. Juni fand auf Einladung der "Stork-Foundation" der GEO-Tag der Artenvielfalt im Projektgebiet in den Sudewiesen im Amt Neuhaus (im niedersächsischen Unteren Mittelelbetal) statt. Ungefähr 100 Experten für die verschiedensten Tier- und Pflanzengruppen, unter anderem auch für die Lebensgemeinschaften der Kleingewässer, waren anwesend. Aufgrund der noch relativ naturnahen und reich strukturierten Landschaft waren die Listen der erfassten Arten entsprechend umfangreich. Über die gelungene Veranstaltung soll im September-Heft der Zeitschrift GEO berichtet werden.
Mehr zum Projekt der Stork Foundation auf den Projektseiten The Stork Foundation - Störche für unsere Kinder, oder besser, fahren Sie nach Preten - ein Besuch der Storkenkate lohnt sich!
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Juni 2006
Kalt war es, im Mai !
Nachdem der Mai mit hohen Tages-Temperaturen begonnen hatte, lagen diese dann nachts und ab Mitte Mai weit unter den für Laubfröschen günstigen Temperaturbereichen. Entsprechend waren auch die Wassertemperaturen relativ gering (allerdings zumeist höher als die Lufttemperaturen !) und die Entwicklung der Kaulquappen wurde erheblich beeinträchtigt. Trotz der z.T. großen Rufgruppen ist daher mit einem geringeren Fortpflanzungserfolg als in den Vorjahren zu rechnen. An mindestens einem Gewässer riefen dieses Jahr über 200 (!) Laubfroschmännchen. Dieses Gewässer wurde erst vor ca. 4 Jahren durch die Stadt Hannover, im Rahmen ihres "Maßnahmenprogramms zur Verbesserung der Landschaftsräume" angelegt. Ein positives Beispiel für ein erfolgreiches Kleingewässer-Management. Auch an den im letzten Herbst/Winter gepflegten und sanierten Gewässern waren die Rufgruppen erfreulich hoch. Nicht nur die Amphibien profitierten von den Pflegeeinsätzen - an vielen sanierten ehemaligen Viehtränken blühte der Wasserhahnenfuß wieder und bildete große weiße Blütenteppiche. Durch den Neuaushub (Entlandung, Grundräumung) wurden die am Gewässergrund abgelagerten Samen unter dem Schlamm freigelegt und keimten aus:
Kleingewässerpflege in Langenhagen.
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Mai 2006
Die Laubfrösche rufen seit dem 20. April !
Aufgrund der sommerlichen Temperaturen haben die Laubfrösche mit ihren Ruf- und Fortpflanzungsaktivitäten bereits am 20. und 21. April begonnen. Auch sind am 01. Mai bereits die ersten Larven geschlüpft.
Aufgrund von Beobachtungen im Landkreis Celle, am Steinhuder Meer und bei Langenhagen in der Region Hannover gibt es Hinweise, dass dieses Jahr evtl. weniger Grasfrösche abgelaicht haben, als in den Vorjahren - eine Auswertung der Daten folgt demnächst.
Am 22. April fand das gemeinsame Seminar der ÖSSM und des LFA Feldherpetologie Niedersachsen: "Schutz von Amphibien in der Praxis" statt. Aufgrund der sehr guten Resonanz - das Seminar war bereits kurz nach Ankündigung ausgebucht - und der gelungenen Durchführung soll das Seminar auch nächstes Jahr angeboten werden.
Am 29. April traf sich der LFA Feldherpetologie Niedersachsen im Gebäude der Naturschutzstation Dümmer. Eine Zusammenfassung wird in Kürze unter dem "LFA-Link" dargestellt, hier zwei Kurzinformationen vorab:
-
Der LFA Feldherpetologie erweitert sein Aufgabenfeld. Zukünftig werden wir uns auch um die Belange der Fische kümmern. Der erweiterte Name unseres Landesfachausschusses ist daher: NABU LFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik in Niedersachsen.
-
Holger Buschmann und Uwe Manzke wurden als Sprecher wiedergewählt.
Literatur-Tipp:
Bereits im April haben wir auf das Erscheinen der
RANA 7 hingewiesen. Unsere Kollegen vom LFA Feldherpetologie/Ichthyofaunistik in Sachsen geben seit Jahren ihre Mitteilungen und nun wieder ihre Jahresschrift heraus. Ich kann beide Bände sehr empfehlen und zu einem Abo raten.
Mehr:
NABU Landesverband Sachsen
-
Mitteilungen für sächsische Feldherpetologen und Ichthyofaunisten: die Schutzgebühr beträgt 2,- € plus 1,- € Portokosten
-
Jahresschrift für Feldherpetologie und Ichthyofaunistik in Sachsen: 5,- € im Abonnement plus Versandkosten; 9,- € plus Versandkosten im freien Verkauf.
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
April 2006
Der Frühling ist da !
Bereits am Samstag, den 25.03.2006 wurden die ersten Grasfrösche bei der Balz beobachtet.
Seit Freitag, 24. März befinden sich die Frühlaicher unter den Amphibien wieder auf der Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Oft müssen sie dabei Straßen queren - mit zum Teil verheerenden Folgen.
Letztes Jahr setzte die Wanderung in der Region Hannover am Mittwoch, 16. März 2005 ein und die ersten Grasfroschlaichballen wurden am Samstag, 19. März 2005 gesichtet.
Der LFA Feldherpetologie des NABU Niedersachsen hat einen "E-Mail - Newsletter" mit Informationen und Terminen zum Amphibien-, Reptilien- und Fischschutz eingerichtet. In unregelmäßiger Folge werden wir über aktuelle Themen und Termine informieren.
Wenn Sie den Newsletter erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an
Dr. Holger Buschmann E-Mail: holger.buschmann@bio.uni-goettingen.de.
Literaturtipp: RANA 7 erschienen !
Seit dem Erscheinen der RANA 6 im Jahr 1993 sind 13 Jahre vergangen. Trotz mehrfacher Anläufe war es leider nicht gelungen, ein weiteres reguläres Heft der RANA herauszugeben. Die in diesem Zeitraum publizierten vier Sonderbände mit Tagungsbeiträgen führten dazu, dass die RANA nicht völlig in Vergessenheit geriet, sie konnten jedoch die Lücke der fehlenden regulären Hefte nicht ausfüllen.
Die RANA wird zukünftig gemeinsam durch Fachverbände aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt herausgegeben und wird einmal jährlich Ende Januar erscheinen.
Der Verkaufspreis des Einzelheftes beträgt 5,00 EUR (zzgl. Versandkosten). Im Abonnement kostet das Einzelheft 4,00 EUR (zzgl. Versandkosten).
Beiträge der RANA 7 u.a.:
A. KRONE & B. KITZMANN: Artenschutzmaßnahme zur Sicherung einer
Zauneidechsenpopulation im Norden Berlins
M. SCHUBERT & B.-H. RICKERT: Zur Situation des Bergmolches (Triturus alpestris) am nördlichen Arealrand
U. MANZKE: "Ein König sucht sein Reich" - Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt des NABU in der Region Hannover
B. SCHULTZ & A. KRONE: Chancen einer Wiederansiedlung des Laubfrosches in Berlin
H. WINKLER: Die Besiedlung von Söllen mit Fischen
H. DREWS: Internationales LIFE-Projekt: "Management von Rotbauchunkenpopulationen im Ostseeraum" (LIFE-Bombina)
F. MUTSCHMANN & U. MANZKE: Tierärztlicher Befund von zwei abnorm gefärbten Laubfröschen Hyla arborea
A. DREWS: Eizahlen und Schlupferfolg der Ringelnatter (Natrix natrix) an einem Masseneiablageplatz im Kreis Plön (Schleswig-Holstein)
C. WINKLER: Fund einer gestreiften Ringelnatter im Kreis Herzogtum Lauenburg
Weiterhin stellen sich die einzelnen Landesfachausschüse, inklusive eines Veranstaltungskalenders für 2006 vor.
Der Bezug/Abonnement der RANA ist möglich über:
Natur & Text GmbH
Friedensallee 21
D-15834 Rangsdorf
Tel.: 033708-20431
Fax.: 033708-20433
Email: NuT-Brandenburg@t-online.de
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
März 2006
Samstag, 25.03.2006:
Aufgrund der Witterung ist nun jederzeit mit dem Beginn der "Amphibienwanderungen" zu rechnen. Dies gilt besonders für die Nacht von Sonntag 26.03. auf Montag 27.03. und die nachfolgenden Nächte.
Am Samstag, 25.03. wurden die ersten Grasfrösche bei der Balz beobachtet.
Die Pflegemaßnahmen sind mittlerweile aufgrund des Februarausklanges für die Pflegesaison 2005/2006 beendet. Insbesondere die NABU Gruppe Burgdorf, Uetze und Umgebung hat hier, aufgrund der Vielzahl der gepflegten Kleingewässer, hervorragende Arbeit geleistet ! Auch die anderen NABU Gruppen haben im Bereich ihrer Möglichkeiten einiges erreicht, dies gilt auch für die kooperierenden Städte, Gemeinden und die Region Hannover - Team Naturschutz. Bei allen Aktiven, sowie den im Stillen und Verborgenen Arbeitenden möchte ich mich daher für Ihre Mitwirkung und Unterstützung für unser gemeinsames Projekt ganz herzlich bedanken !
Bitte beachten sie die Veranstaltungstermine. Besonders hinweisen möchte ich auf den Vortrag im Jagdschloss Springe am Mittwoch, 29. März 2006 - 19:00 h: "Ein König sucht sein Reich - Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt des NABU in der Region Hannover" sowie auf das Seminar der ÖSSM und des LFA Feldherpetologie Niedersachsen am Samstag, 22. April 2006 am Steinhuder Meer: "Schutz von Amphibien in der Praxis".
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Februar 2006
Im kalten Januar haben wir uns u.a. mit weiteren Planungen und redaktionellen Arbeiten für die Herausgabe der Zeitschrift RANA beschäftigt.
Die Zeitschrift RANA erscheint mit dem Band 7 erstmalig als gemeinsame Plattform und Publikationsorgan aller Interessierten und Aktiven im Bereich des Amphibien-, Reptilien- und Fischschutzes in Norddeutschland. Regionaler Bezugsraum sind die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.
In der Zeitschrift können sowohl Kurzmitteilungen, als auch Fach- und Projektbeiträge dargestellt werden. Weiterhin können Termine mit feldherpetologischen und fischkundlichen Inhalten bekanntgegeben werden.
Gerne nehmen wir noch (umgehend) Termine für den Veranstaltungskalender 2006 in Niedersachsen auf. Bitte wenden Sie sich direkt an mich.
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
|
|

 |
| |
Januar 2006
Alles Gute zum Neuen Jahr !
Der Dezember ist immer wieder aufs Neue mit vielen organisatorischen, persönlichen und privaten Dingen verknüpft. Entsprechend sind auch unsere Projekt-Arbeiten neben den vielen anderen wichtigen Dingen im Leben etwas zurückgetreten. Daher freue ich mich besonders, daß uns unser Projektpartner, die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz, ein paar Einblicke in Ihr Kleingewässer- und Laubfroschschutzprojekt im Rahmen Ihres "Schlattprogramms" erlaubt. Bitte schauen Sie doch in diese kurze Projektvorstellung. Wundern Sie sich nicht - die Bilder hätten auch in der Region Hannover entstehen können. Die Problematik des Kleingewässerschutzes ist im niedersächsischen Tiefland überall fast identisch ! Gemeinsam sind wir auf dem richtigen Weg.
Eindrücke aus dem Schlattprogramm der
Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz.
Ich wünsche Ihnen und Euch sowie unseren gemeinsamen ehrenamtlichen Anstrengungen und Aufwendungen ein erfolgreiches Jahr 2006 !
Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke
Chronik 2008
Chronik 2007
Chronik 2005
|
|

 |
|
 |
 |
 |
 |
Projektpartner
|
|
| |
|
| |
Ein König sucht sein Reich
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Der LFA in Niedersachsen
|
|
| |
|
| |
Zur Gründung des LFA
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
NABU BFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik
|
|
| |
|
| |
Besuchen Sie die Seiten des NABU BFA Feldherpetologie und Ichthyofaunistik
|
|
 |
 |
 |
|