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Ein König sucht sein Reich

 

Ein König sucht sein Reich -
Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt des NABU  

Ein König sucht sein Reich in der Region Hannover

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  Aktuelles - Archiv 2005

 

 

Aktuelles

© Text: Uwe Manzke

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Dezember 2005

Bereits vor dem meteorologischen Winteranfang am 01. Dezember gab es die ersten Schneefälle in diesem Herbst, warten wir ab, wie der Winter werden wird.

Am 10. November wurde unser Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt "Ein König sucht sein Reich" im Umweltschutz- und Grünflächenausschuss der Stadt Garbsen vorgestellt. Die Ideen und Inhalte unseres Projektes wurden sehr gut aufgenommen.


Aktuelles:

Auch im November wurden weitere Pflegemaßnahmen durchgeführt, zum Teil gemeinsam mit den örtlichen Jagdgenossenschaften:



Ich wünsche Ihnen und Euch geruhsame Feiertage sowie einen "Guten Rutsch" ins neue Jahr !

Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke

 

 

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November 2005

Der "goldene" Oktober ist vorbei, in den letzten ungewöhnlich warmen Oktobertagen erwachte die Natur in diesem Jahr erneut. An vielen Kleingewässern konnte ich noch die Herbst-Mosaikjungfer Aeshna mixta beobachten. Die Herbst-Mosaikjungfer ist daher auch das Tier des Monats November.

Die meisten Amphibien dürften mittlerweile ihre Winterquartiere aufgesucht haben. Bereits eingegrabene Frösche sind zum Teil aufgrund der hohen Temperaturen wieder aktiv geworden. Bei Pflegemaßnahmen an ehemaligen Viehtränken (s.u.) konnte ich einige bereits eingegrabene Grasfrösche und ein großes Kammmolch-Weibchen finden. Grasfrösche überwintern zum Teil in Kleingewässern und Gräben. Da die sanierten Gewässer trocken lagen, fanden sich die Frösche vor allem in älteren Erdablagerungen (Aushub vergangener Tage) an den Gewässern. Bei einer stichprobenartigen Kontrolle alter Brunnenanlagen im Raum Langenhagen konnte ich aus fast allen Brunnen Grasfrösche herausfangen, manchmal über 30 Tiere aller Größenklassen pro Brunnen.


Aktuelles:

  • Die Stadt Garbsen und der NABU Garbsen haben in diesem Monat erste Pflegemaßnahmen an Laubfroschlaichgewässern durchgeführt:
    Kleingewässerpflege in Garbsen/Osterwald      zur Diaschau

  • Auch in der Stadt Langenhagen wurden im Oktober bereits drei ehemalige Viehtränken saniert, weitere Pflegemaßnahmen sollen folgen:
    Kleingewässerpflege in Langenhagen/Kananohe      zur Diaschau

  • In Immensen wurde das Kleingewässer vom NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung auf dem Grundstück von Landwirt Hans Mikulle angelegt.
    103 KB "NABU baut Fröschen ein Reich" ("Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" vom 16. Oktober 2005)

  • Vom 19. bis zum 20. November findet die Ringelnatter-Tagung der DGHT - Feldherpetologie und des NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie in Neustadt am Rübenberge statt.


Literaturtipp: Tagungsband zur Amphibien-Tagung im September 2004 in Quakenbrück ist erschienen (58 S.). Inhalt:

  • Rolf Wellinghorst: Amphibien als Unterrichtsthema
  • Thomas Mutz: Bestimmung und Erfassungsmöglichkeiten heimischer Amphibien
  • Thomas Mutz: Praktische Erfahrungen mit Artenhilfsmaßnahmen für den Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Dieter Glandt: Zwei Jahrzehnte Moorfroschschutz (Rana arvalis) im Westmünsterland. – Konzeption, Maßnahmen, Resultate
  • Thomas Mutz: Zur Situation des Laubfrosches (Hyla arborea) im Münsterland und die Bemühungen zum Schutz der Art
  • Andreas Husicka: Die Laubfroscherfassung in Stadt und Landkreis Osnabrück - aktueller Stand
  • Martin Gellermann: Von Kammmolchen, Autobahnen und Gewerbegebieten – Amphibienschutz durch Artenschutzrecht –

Der Tagungsband kann durch Überweisung von 5,- EUR (incl. Versandkosten) je Exemplar auf das Konto 18812883 der Kreissparkasse Bersenbrück (BLZ 26551540) der RANA e.V. bestellt werden. Im Verwendungszweck ist bitte das Stichwort "TA" sowie die Versandanschrift anzugeben!



Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
Uwe Manzke

 

 




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Oktober 2005 (ergänzt am 06. Oktober 2005)

Am 04. September fand das diesjährige "Umweltforum der Vereine und Verbände" im Schulbiologiezentrum Hannover statt. Zusammen mit der "Rudi Rotbein - Gruppe" des NABU Langenhagen und dem NABU Landesverband Niedersachsen gestalteten wir den Stand des NABU. Unsere Themen waren die Vorstellung der in diesem Jahr ins Leben gerufenen "Rudi Rotbein - Gruppe" des NABU Langenhagen und ihrer "Naturinsel", der "Garten als Arche" des NABU Landesverbandes Niedersachsen sowie natürlich unser Projekt "Ein König sucht sein Reich" in der Region Hannover. Eine ausführliche Darstellung finden Sie hier. Auch haben wir ein kleines Quiz erstellt: zum Quiz.

Laubfrösche können zur Zeit noch mit ein bischen Glück gefunden werden. Vor allem können die "Herbstrufe" der Männchen, insbesondere bei Sonnenschein, in den Nachmittagsstunden vernommen werden. Anfang September hörte ich sogar ein ca. 10minütiges "Konzert" von 10-15 Männchen aus den Büschen.

Das Tier des Monats Oktober ist die Südliche Binsenjungfer Lestes barbarus. Diese wärmeliebende und früher seltene Kleinlibelle ist in den letzten Jahren relativ häufig an geeigneten Kleingewässern zu beobachten. Im Gegensatz dazu, konnte ich die Schwarze Heidelibelle Sympetrum danae im Raum Langenhagen an keinem Kleingewässer mehr beobachten. Bereits seit 2003 habe ich kein einziges Exemplar dieser früher allgegenwärtigen Art finden können. Auch in anderen Regionen ist die Schwarze Heidelibelle sehr selten geworden, bzw. konnte hier nicht mehr nachgewiesen werden. Die Gründe hierfür sind nicht bekannt, möglicherweise stehen diese Beobachtungen aber im Zusammenhang der Klimaänderungen.


Aktuelles:

  • Die Stadt Garbsen und der NABU Garbsen werden in diesem Monat mit den ersten Pflegemaßnahmen an Laubfroschlaichgewässern beginnen.
    193 KB "Der Laubfrosch soll sich wieder wohlfühlen" - Beginn der Kleingewässerpflege in Garbsen ("Leine - Zeitung" vom 06. Oktober 2005).

  • Auch die Stadt Langenhagen wird diesen Monat weitere Pflegemaßnahmen an Kleingewässern in Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Landwirten durchführen.

  • Am 10. September stellte Dr. Holger Buschmann den neugegründeten Landesfachausschuss Feldherpetologie auf der Landesdelegierten-Versammlung des NABU in Holzminden vor. Eine ausführliche Darstellung folgt demnächst.


Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer
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September 2005

Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Herbstanfangs, ist der Sommer zurückgekehrt ... . Zwar war der August nicht besonders kühl, aber relativ regenreich. Daher sind viele diesjährige junge Laubfrösche kaum gewachsen. Bleibt zu hoffen, daß sie im September noch ein bischen Sonne und viel Nahrung genießen können und den kommenden Winter überstehen.

Nach mehr als 25 Jahren erfolgloser Suche, habe ich die ersten "blauen" Laubfrösche in meinem Leben gefunden und zwar gleich sechs Jungtiere am selben Standort. Die Individuen waren allerdings nicht durchgehend blau, die Schnauze und Bereiche der Vorderbeine waren grün gefärbt. Möglicherweise hängt diese Färbung mit einer bestimmten Nahrung (welche ?) an diesem Fundort zusammen. Sehr wahrscheinlich verlieren die Exemplare diese zeitweilige Färbung daher wieder. Ein so gefärbtes Jungtier habe ich in der allgemeinen Beschreibung der Amphibien in der Region Hannover dargestellt.


Aktuelles:

  • Das Gewässer in der Wedemark ist angelegt ! 168 KB

  • Die Stadt Garbsen und der NABU Garbsen werden im kommenden Herbst/Winter mit ersten Pflegemaßnahmen an Laubfroschlaichgewässern beginnen.

  • Unkrautmittel Roundup: Vernichtet es mehr Frösche als Unkraut?
    Newsletter von www.amphibienschutz.de: Amphibien- und Reptilienschutz aktuell 25/2005:

    Pittsburgh (USA) - Frösche und Kaulquappen verschwinden weltweit in einem atemberaubenden Tempo. US-Forscher aus Pittsburgh haben jetzt einen Puzzlestein im mysteriösen Froschsterben entdeckt. Roundup, das weltweit am meisten eingesetzte Unkrautmittel, vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Frösche und Kaulquappen und zwar bei viel geringeren Konzentrationen als bisher angenommen. Bereits bei einem Drittel der maximal empfohlenen Menge starben im Experiment 71 Prozent der Kaulquappen, berichten Forscher im Journal Ecological Applications.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Experimente zeigen, dass eine Chemikalie - entwickelt, um Pflanzen zu töten - 98 Prozent aller Kaulquappen innerhalb von drei Wochen und 79 Prozent aller Frösche innerhalb eines Tages tötete, erklären Rick Relyea und Kollegen von der University of Pittsburgh. Die Forscher haben Kaulquappen und Frösche in einem großen Tank aufgezogen und die Wirkung verschiedener Konzentrationen des Unkrautmittels getestet. Setzten sie die maximal empfohlene Menge von Roundup ein, starben beinahe alle Frösche dreier verschiedener Arten innerhalb von drei Tagen.

    Vorhergehende Studien haben nach der Komponente in Roundup gesucht, die wahrscheinlich tödlich auf die Frösche wirkt. Es hat sich gezeigt, dass nicht die Pflanzen tötenden Glycophosphate dafür verantwortlich sind, sondern so genannte polyethoxylierte Tallowamine (POEA), widerstandsfähige, kaum zersetzbare Molekülverbindungen, die bei den Pflanzen vor allem bewirken sollen, dass sie die tödlichen Komponenten über die Blätter aufnehmen.

    Links: University of Pittsburgh: http://www.umc.pitt.edu

    Quelle: University of Pittsburgh


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August 2005

Die meisten Laubfroschkaulquappen haben sich mittlerweile verwandelt und sind zum Landleben übergegangen. Viele der diesjährigen jungen Laubfrösche sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt sehr großwüchsig. Nur an einem Gewässer fand ich sehr viele kleinwüchsige frisch verwandelte junge Laubfrösche und auch sehr viele kleinwüchsige junge Teichmolche. Der Grund für diese "Kleinwüchsigkeit" ist im frühen Austrocknen des Laichgewässers zu suchen.

Sehr viele Amphibienarten haben sich auf solche Situationen eingestellt und können eine "Not-Metamorphose" durchlaufen. Voraussetzung für eine erfolgreiche "Not-Metamorphose" ist die Anlage aller lebenswichtigen Organe. Die Kaulquappen würden bei günstigen Umweltbedingungen zunächst im Gewässer verbleiben und zugunsten der Körpermasse wachsen. Dies erhöht die Überlebenschancen in den ersten Tagen nach der Metamorphose, aber auch während der kommenden Überwinterung. Im Falle einer "Not-Metamorphose" verwandeln sich bereits die relativ kleinen Larven zum Jung-Frosch oder Jung-Molch. Dies verhindert das vorzeitige Sterben durch Austrocknung. Ein Nachteil dieser frühen Verwandlung ist die relativ geringe Körpergröße der betroffenen Jungtiere. Diese müssen im Laufe des Sommers versuchen, möglichst schnell zu wachsen, um erfolgreich überwintern zu können. Je größer die Jungtiere sind, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Überwinterung.


Aktuelles:

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Juli 2005

Aktualisierung vom 20. Juli
Unser Projekt im Deutschlandfunk:

Am 19. Juli wurde unser Projekt im Deutschlandfunk "Umwelt & Landwirtschaft" vorgestellt.
Das Manuskript und der Beitrag können auf der Internetseite des Deutschlandfunkes gelesen und angehört AUDIO ON DEMAND werden.

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Nachdem bereits das Frühjahr so trocken, wie seit ca. 20 Jahren nicht mehr war, ist nun auch der Juni in der Region Hannover der trockenste Juni seit 1959 gewesen. Sicher, das Wetter und die Witterung unterscheiden sich von Jahr zu Jahr, dennoch sind die globalen Klimaänderungen nicht mehr zu leugnen. Was bedeutet dies für unser Kleingewässer- und Artenhilfsprojekt? Eine allgemeine Antwort können wir zur Zeit nicht geben. Für zukünftige Gewässeranlagen könnte dies bedeuten, daß wir einige dieser Gewässer tiefer als die bisher von uns geforderten maximalen 1,00 - 1,20 m ausheben müssen. In dem wiederherzustellenden Kleingewässerverbund sollten daher Gewässer mit unterschiedlichen Tiefen angelegt werden. In trockenen Jahren können sich die Laubfrösche dann zumindest in den tieferen Gewässern fortpflanzen. Dies gilt vor allem für die letzten Laubfrosch-Vorkommen im Burgdorfer Raum mit seinen sandigen Böden und zusätzlicher Beregnung der Hackfrüchte auf den umliegenden Ackerflächen (= Grundwasserabsenkung).


Aktuelles:

  • Bereits Ende Juni konnten die ersten frisch verwandelten jungen Laubfrösche gefunden werden.

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Juni 2005

Dank der Wetterkapriolen mit ungewöhnlich hohen Temperaturschwankungen war die Laichzeit des Laubfrosches im Mai immer wieder aufgrund der kühlen Witterung unterbrochen worden. Viele Rufgruppen waren, wie bereits im Vorjahr, erfreulicherweise recht groß. Leider fiel die Reproduktion an zwei wichtigen Laichgewässern im Burgdorfer Raum komplett aus. Im April riefen hier noch über 50 Männchen. Bereits in der zweiten Maiwoche waren beide Gewässer trockengefallen.

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Mai 2005

Bereits in der ersten April-Woche konnten in Niedersachsen rufende Laubfrösche gehört werden. Relativ viele Männchen riefen am warmen Wochenende Sa/So den 16./17. April, auch wurden erste Laichballen abgesetzt. Nachdem der sehr warme Sommer 2003 und der milde Winter 2003/04 die Entwicklung und das Überleben überdurchschnittlich vieler Tiere ermöglichte, waren 2004 die Rufgruppen in der Region Hannover um ein vielfaches größer, als in den vorangegangenen Jahren. Auch für diese Saison sind überdurchschnittlich große Rufgruppen zu erwarten. Leider können in der Region Hannover mangels Kleingewässerangebot keine ehemaligen Laubfrosch-Lebensräume mehr wiederbesiedelt werden. Die Rufgruppen konzentrieren sich auf die wenigen erhalten gebliebenen Gewässer. Dies unterstreicht deutlich, wie wichtig die Wiederherstellung geeigneter Lebensräume - vor allem geeigneter Laichgewässer - für den Amphibienschutz ist. Wir wünschen allen Aktiven und allen Laubfroschfreunden eine interessante und erfolgreiche Kartiersaison 2005.


Aktuelles:

  • Am 23. April trafen sich in der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) einige Amphibienkenner aus verschiedenen Regionen Niedersachsens. Die Teilnehmer stellten ihre Laubfroschhilfs- und Kleingewässerschutz-Projekte vor.
    Auch wurde der Landesfachausschuss (LFA) Feldherpetologie des NABU in Niedersachsen gegründet. Gründungsprotokoll des LFA Feldherpetologie in Niedersachsen.

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April 2005

Mittlerweile ist der Frühling in der Region Hannover eingekehrt. Seit dem 16. März befinden sich die Amphibien auf der Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Bereits am 19. März haben die ersten Grasfrösche abgelaicht. Auch wurden die ersten Laubfrösche bei Straßenquerungen gesichtet.


Aktuelles:

  • Die Planungen für die Kleingewässeranlage in der Wedemark (s. Januar) schreiten voran und erste Kostenvoranschläge werden zur Zeit eingeholt. Zur Durchführung dieser wichtigen Gewässeranlage benötigen wir noch finanzielle Unterstützung Spende.
  • Aufgrund der Stellungnahmen des NABU Langenhagen und NABU Garbsen, im Zusammenhang des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau einer kommunalen Entlastungsstraße zwischen Garbsen und Langenhagen, werden in diesem Frühjahr ergänzende Untersuchungen zu Amphibienwanderungen durchgeführt (die Stellungnahme kann auf der Internetseite des NABU Langenhagen eingesehen NABU Langenhagen: Presse, Stellungnahmen oder direkt von hier abgerufen werden: www.nabu-langenhagen.de/L_382.html).
  • In Langenhagen wurden bisher nur zwei Pflegemaßnahmen durchgeführt. Unter anderem wurden bereits im Herbst 2004 an einem §28a - Kleingewässer vorbildliche Pflegemaßnahmen durch die Grundeigentümer - in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenhagen - vorgenommen. Die Gründe für die Verzögerung sind unterschiedlicher Natur, u.a. müssen Planfeststellungen korrigiert werden (Gehölzanpflanzungen am Südufer von Kleingewässern !) - dies benötigt Zeit und Akzeptanz ... .

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März 2005

Die Internetpräsenz unseres Projektes wächst und gedeiht. Mittlerweile stellen wir auch alle anderen 15 heimischen Amphibien der Region Hannover und die drei weiteren Arten in Niedersachsen anhand von Fotos und Textbeiträgen vor. Pünktlich zur Freilandsaison 2005 wollen wir dann auch hier die Rufe der verschiedenen Froschlurche integrieren. Für die freundliche Genehmigung zur Verwendung der Rufsequenzen möchte ich mich nochmals beim Natur & Text Verlag, Brandenburg bedanken.

Im Februar 2005 haben wir begonnen, ein Tier, beziehungsweise eine Pflanze des Monats, in Form eines kurzen Portraits darzustellen. Diese Arten sollen in einem unmittelbaren Bezug zu unserem Projekt stehen. Zum einen können es Tiere und Pflanzen der Gewässer, Sümpfe und anderer aquatischer bzw. limnischer Lebensräume sein, zum anderen auch Bewohner der Sommerlebensräume der Amphibien, z.B. von Hecken. Denkbar ist auch die Vorstellung von Nahrungsgästen oder Tieren, die an den offenen Wasserstellen trinken, von den Bienen bis hin zu den Kühen und Pferden. Für diese Rubrik werden noch Text- und Fotoautoren gesucht !


Aktuelles:

  • Das Faltblatt zu unserem Projekt ist - Dank der freundlichen Hilfe von Anne Schönhofen, Bonn und dem NABU Landesverband Niedersachsen - fertiggestellt. Im Faltblatt werden in kurzer Form die wesentlichen Inhalte und der Namensgeber des Projektes, der "Froschkönig" vorgestellt. Das Faltblatt kann als PDF unter dem entsprechenden "Link" aufgerufen und ausgedruckt werden.


Im Namen aller Projektpartner,
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Februar 2005   (ergänzt am 04. Februar 2005 / Mz)

Die Internetpräsenz unseres Projektes ist sehr gut aufgenommen worden: "übersichtlich und informativ". Die übermittelten Glückwünsche reichen von "gelungen und gut, über sehr gut, bis klasse sowie super".

Hoffentlich spiegeln sich diese Begriffe auch in unseren zukünftigen Biotop-Management-Maßnahmen und entsprechenden Erfolgen wider.

Da die Seiten fortlaufend aktualisiert und weiter aufgebaut werden, sind wir für Hinweise und Ergänzungen (-wünsche) dankbar. Dies betrifft zum einen die unmittelbaren Inhalte, aber auch Ergänzungen für den Aufbau der Literaturlisten "Region Hannover" und "Niedersachsen" sowie die Link-Sammlung und den noch aufzubauenden Pressespiegel. Auch nehmen wir gerne weitere Termine im Zusammenhang des Amphibien-, Kleingewässer- sowie Hecken- und Grünlandschutzes in der Region Hannover und den angrenzenden Bereichen in unseren Terminkalender auf.

In diesem Sinne habe ich eine kurzgefasste Seite zur Wasser-"Güte" von Laubfroschgewässern in Nordwestdeutschland eingefügt.


Aktuelles:

  • Pressestimmen zu den ersten Pflegemaßnahmen an Laubfroschgewässern im Burgdorfer Raum durch den NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung:

    NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung e.V.    Pressespiegel (HAZ - Anzeiger für Burgdorf und Lehrte, vom 24.01.2005)
    Hannoversche Allgemeine Zeitung   HAZ , vom 24.01.2005


  • Im Zusammenhang des Stadtmarketing-Prozesses in der Stadt Langenhagen wurde vom Arbeitskreis "Grünes Langenhagen" angeregt, den Laubfrosch als Symboltier für Langenhagen einzusetzen (vgl. auch ECHO 56. Jahrgang / Nr. 3, 19. Januar 2005, "Titelseite"). In Langenhagen hat bis heute das größte, der vier verbliebenen Laubfroschvorkommen in der Region Hannover überlebt.


  • Nun ist es bewiesen, die Habitatfragmentierung und Verinselung der Laubfroschvorkommen läßt sich im Genpool der verbliebenen Restpopulationen nachweisen. Diese nachweisbare genetische Isolation verwundert nicht, ist doch bekannt, daß beispielsweise auch die chinesische Mauer zu einer genetischen Trennung der rechts und links der Mauer wachsenden Pflanzen geführt hat.
    Zitat aus einer Rezension von Martin Fellendorf in der DATZ :
    "Hyla arborea: Folgen der Lebensraumzersiedelung im Erbgut messbar"
    " Ein Forscherteam um Liselotte W. Andersen hat jüngst das Erbgut von 494 Individuen des Europäischen Laubfrosches präzise typisiert. Basierend auf hoch variablen DNA-Mikrosatellitenregionen musste es bei den meisten der untersuchten Froschpopulationen der dänischen Insel Lolland einen erschreckenden Mangel an genetischer Variabilität feststellen. ... "
    Original-Quelle : Andersen, L. W., K. Fog & C. Damgaard (2004): Habitat fragmentation causes bottlenecks and inbreeding in the European tree frog (Hyla arborea). - Proc. R. Soc. Lond. B 271: 1293 – 1302.

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Januar 2005

Pünktlich zum Jahresbeginn ist die Internetseite für unser Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt in der Region Hannover fertig geworden. Wir hoffen, daß Ihnen und Euch diese Seiten gefallen und von Nutzen sein werden.


Aktuelles:

  • Erste Pflegemaßnahmen an Laubfroschgewässern sind vor kurzem im Burgdorfer Raum durch den NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung initiiert worden, weitere Biotopmanagement-Maßnahmen werden folgen.

  • Mit Unterstützung des Team Naturschutz der Region Hannover und der Gemeinde Wedemark wird vom NABU Wedemark demnächst ein Grünland-Kleingewässer angelegt. Dieses Gewässer soll dem Laubfrosch als zukünftige "erste" Ausbreitungszelle für eine eigenständige Wiederbesiedlung der südlichen Wedemark dienen.
    Zur Durchführung dieser wichtigen Gewässeranlage benötigen wir noch finanzielle Unterstützung Spende .

  • Die Stadt Langenhagen will in diesem Winter in Zusammenarbeit mit der "Fabrik Langenhagen" mit ersten Pflegemaßnahmen beginnen.



Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern, Helfern und Sponsoren recht herzlich bedanken !
Besonderer Dank für Ihre Mithilfe, Kritik und Anregungen bei der Realisierung der Internetseite gebührt Jürgen Koch (JK-WebDesign), Thomas Klug, Michael Smykalla und Wilhelm Zabel.

Uns allen wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr, möge es uns wohlgesonnen sein.

Im Namen aller Projektpartner,
Ihr und Euer

Uwe Manzke

Hannover, im Januar 2005

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