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Verbreitung in Niedersachsen
Der Teichmolch ist die häufigste Molchart Niedersachsens. Er kommt in fast allen Landesteilen, mit Ausnahme der Küstenmarschen vor.
Vorkommen in der Region Hannover
In der Region Hannover ist der Teichmolch, mit Ausnahme der unmittelbaren Hochmoorbereiche, überall zu finden.
Lebensraum
Der Teichmolch bewohnt alle denkbar geeignet erscheinenden Lebensräume. Kleinstpopulationen halten sich auch in geschlossenen Wohngebieten in Gärten mit fischfreien "Gartenteichen". Die Schwerpunkte seiner Verbreitung bilden die Grünlandbereiche in der Hannoverschen Moorgeest. Hier nutzen die Teichmolche fast alle Stillgewässer zum Ablaichen, bevorzugt Kleingewässer in Form der erhalten gebliebenen Viehtränken. Auch ist der Teichmolch in fast allen Abgrabungsgewässern (Sand-, Ton-, Lehm-, Kiesgruben, Steinbrüche etc.) zu finden. Der Teichmolch ist in allen Laubfroschgewässern in der Region Hannover zu finden.
Biologie und Ökologie
Die Laichzeit des Teichmolches erstreckt sich von Ende März bis in den Sommer (Höhepunkt: Mai). Manche Tiere, besonders Weibchen halten sich auch im Sommer noch in den Gewässern auf. Gelegentlich findet man tote Teichmolch-Weibchen inmitten von gequollenen Braunfroschlaichballen (vor allem Grasfroschlaich). Die Teichmolch-Weibchen hatten den frisch abgesetzten Laich der Braunfrösche gefressen und waren im Verlaufe des Quellens der Laichgallerte eingeschlossen worden und erstickten.
Die Eier werden vom Weibchen einzeln an Pflanzenteilen abgesetzt. Oft werden die Blätter des Sumpfvergißmeinichts (Myosotis palustris agg.) und des Flutenden Schwadens (Glyceria fluitans) hierfür genutzt. Die Larven entwickeln sich im Laufe des Sommers zu Jungmolchen. Seltener überwintern einige Larven, manchmal finden sich neotene Individuen (s.u.).
An Land leben die Teichmolche sehr versteckt und können unter Fallaub, Totholz etc. gefunden werden.
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