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Verbreitung in Niedersachsen
Das Verbreitungsgebiet der Gelbbauchunke deckt sich mit dem Verbreitungsgebiet der Geburtshelferkröte und beschränkt sich auf das Weser-Leinebergland und den Harz im südöstlichen Niedersachsen (der Status ehemaliger Vorkommen im Osnabrücker Hügelland ist ungeklärt). Heutzutage existieren nur noch weniger als zehn, zumeist isolierte "Rest"- Vorkommen. Die Gelbbauchunke wurde und wird von Terrarianern immer wieder ausgesetzt, stellenweise auch im niedersächsischen Tiefland, außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes. Diese illegalen Ansiedlungen können die verbliebenen natürlichen Vorkommen gefährden, da zumeist allochthone (gebietsfremde) Tiere aus anderen Bundesländern oder sogar aus noch weiter entfernten Regionen, z.B. aus Südeuropa ausgesetzt werden.
Vorkommen in der Region Hannover
In der Region Hannover ist die Gelbbauchunke bis auf ein angesiedeltes Vorkommen ausgestorben, bzw. fehlte hier natürlicherweise (?). Bis in die 1980er Jahre gab es noch mindestens zwei weitere künstliche Ansiedlungen, eine im Deister und eine andere sogar im Tiefland bei Arpke. Auch jüngst sind weitere Aussetzungen bekannt geworden. Die nächstgelegenen Vorkommen liegen in den angrenzenden Landkreisen in den Bückebergen, bei Hildesheim und im Ith.
Lebensraum
Die Gelbbauchunke lebt in den Laub- und Mischwäldern des Hügel- und Berglandes. Heutzutage ist die Gelbbauchunke, fast ausschließlich in Sekundärlebensräumen in Steinbrüchen, Ton- und Sandgruben sowie auf Truppenübungsplätzen zu finden. Die Primärlebensräume, vor allem die Laichgewässer, dürften in den ehemals natürlichen Bachauen mit ihren Überschwemmungsflächen und Tümpeln sowie in Quellsümpfen, Hangdruckwassertümpeln und Pfützen sowie Erdfällen (Dolinen) gelegen haben. Die Gelbbauchunkenkaulquappen können sich auch in sehr flachen Kleinstgewässern und Rinnsalen entwickeln. In den verbliebenen Sekundärlebensräumen der Gelbbauchunke ist manchmal auch der Laubfrosch zu finden, in der Region Hannover aber nicht.
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