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Verbreitung in Niedersachsen
Die Verbreitung der Geburtshelferkröte beschränkt sich auf das Weser-Leinebergland und den Harz im südöstlichen Niedersachsen. Die Geburtshelferkröte wurde auch im Hochharz in einer Höhe von 790 m üNN gefunden. Zum Teil wurden Tiere im niedersächsischen Tiefland ausgesetzt oder verschleppt. Die Geburtshelferkröte erreicht im südlichen Niedersachsen ihre nordöstliche Verbreitungsgrenze.
Vorkommen in der Region Hannover
In der Region Hannover ist die Geburtshelferkröte
im südlich von Hannover gelegenen Deister und seinen Ausläufern zu finden. In der nördlichen "Hannoverschen-Moorgeest" fehlt die Art natürlicherweise. Dennoch hat sich eine, auf einer illegalen Aussetzung beruhende Population bei Langenhagen, seit Anfang der 1990er Jahre, bis heute halten können.
Lebensraum
Die Geburtshelferkröte lebt in den Laub- und Mischwäldern des Hügel- und Berglandes. Zum Teil sind sehr große Populationen in Steinbrüchen und Tongruben zu finden. Die Geburtshelferkröte setzt ihre Larven auch in Bächen und Kleinstgewässern, Quellsümpfen und Pfützen ab. Die Primärlebensräume, vor allem die Entwicklungsgewässer der Larven, sind in den ehemals natürlichen Bachauen mit ihren Überschwemmungs-
flächen und Tümpeln zu vermuten. In einigen Gegenden kann die Geburtshelferkröte auch in menschlichen Siedlungsbereichen erfolgreich überleben. Aufgrund der unterschiedlichen Habitatpräferenz ist die Geburtshelferkröte (heutzutage) nur selten mit dem Laubfrosch vergesellschaftet.
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